Die Bildungsangebote der Forscherwelt

Die Forscherwelt ist auf mehreren Gebieten aktiv:

Einwöchige Ferienkurse für Mitarbeiter-Kinder im 3. und 4. Schuljahr

In einwöchigen Ferienkursen experimentieren die Kinder zu Themen mit Henkel-Bezug. Insgesamt können 24 Dritt- und Viertklässler gleichzeitig forschen. Betreut werden Sie von einem 6-köpfigen Team angehender Lehrkräfte unter der Leitung von Prof. Dr. Katrin Sommer, Professorin für die Didaktik der Chemie an der Ruhr-Universität Bochum.

In den Ferienkursen wird den Kindern je eines der Henkel-Themen Kleben, Waschen, Kosmetik oder Nachhaltigkeit unter ganz unterschiedlichen Blickwinkeln nahe gebracht. Dazu gehören chemische Experimente genauso wie Recherchen im Internet, Expertenbesuche, die Produktion von Radiospots und anderen Präsentationsformen sowie Marktforschung unter den Mitarbeitern zu selbst entwickelten Produkten. Alles, was die Kinder in der Forscherwelt machen, hat eine Entsprechung im Arbeitsalltag der großen Forscher und Produktentwickler. Somit erhalten die Kinder einen guten Einblick in die Arbeitswelt ihrer Eltern.

Halbjährliche Kooperationen mit Grundschulen

Die Forscherwelt bietet Grundschulen die Teilnahme an neunteiligen Unterrichtsreihen an. Bewerben können sich Grundschulen, die mit einer dritten oder vierten Klasse für neun Doppelstunden vormittags in die Forscherwelt kommen möchten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine Forscher-AG mit Kindern aus dem dritten und/oder vierten Schuljahr im Rahmen des Offenen Ganztags nachmittags in der Forscherwelt abzuhalten.

Inhaltlich basiert das Programm auf den zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum erarbeiteten Ferienkursen. Die Kurse werden immer durch Mitarbeiter von Henkel begleitet. Allerdings werden die Lehrkräfte intensiv in die Unterrichtsgestaltung eingebunden. Deshalb veranstaltet Henkel am Standort Düsseldorf für die Kooperationspartner vor Beginn der Unterrichtsreihe eine Fortbildung, die Lehrkräfte und Betreuer in die Lage versetzen soll, die Kinder bei den Experimenten selbst begleiten und anleiten zu können.

Anmeldung für die Grundschulkooperationen bitte über diesen Link.

Erlebnisbericht der Ferdinand-Heye-Schule, Düsseldorf.

Lehrerfortbildungen in der Forscherwelt

Die Forscherwelt bietet Fortbildungen zur den Unterrichtsreihen „Kleben“, „Kosmetik“ und „Nachhaltigkeit“ an. Die Veranstaltungen richten sich vor allem an Grundschullehrkräfte. Teile der Programme sind aber auch für den Elementarbereich sowie für die Sekundarstufe I geeignet. Daher stehen die Fortbildungen allen pädagogischen Fachkräften offen, die mit jüngeren oder älteren Kindern forschen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die nächste Fortbildung findet am Nachmittag des 15. Januar 2018 statt. Das Thema und der genaue Termin werden noch bekannt gegeben.

Zusätzlich zu den Angeboten am Standort Düsseldorf gibt es Kursangebote zu ausgesuchten Themen der Forscherwelt an einzelnen Lehrerfortbildungszentren der GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker).

Henkel-Betriebskindergärten: Erzieher-Fortbildungen und Forschervormittage für Vorschulkinder

Henkel hat in der unmittelbaren Nachbarschaft des Standorts Düsseldorf-Holthausen drei Betriebskindergärten unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Zur Zusammenarbeit von Forscherwelt und Betriebskindergärten gehören Fortbildungen über das Experimentieren im Elementarbereich und Forschervormittage für Vorschulkinder. Dabei können die jüngsten Forscher einzelne Experimente aus dem Programm der Grundschulkinder nachmachen.

Kooperation mit dem St. Ursula Berufskolleg für angehende Erzieher und Erzieherinnen

Die Fachschule für Sozialpädagogik bildet Erzieherinnen und Erzieher aus, die später in Kindertagesstätten, offenen Ganztagsschulen, Einrichtungen der stationären Jugendhilfe und Häusern der offenen Tür arbeiten.

Henkel bietet den Studierenden im Berufsanerkennungsjahr eine Fortbildung im naturwissenschaftlichen Bereich an. Durch die Möglichkeit, sich in der Forscherwelt praktisch mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, werden sie ermutigt, naturwissenschaftliches Denken und Handeln in den pädagogischen Alltag selbstverständlicher zu integrieren. Diese Erzieherinnen und Erzieher wirken als Multiplikatoren und können das Interesse der Kinder an Naturwissenschaften kompetent fördern.